Teevielfalt - Ceylon Tea

Eine Insel wie geschaffen für Tee

Aus den sieben Teeregionen Sri Lankas kommen die sieben Sorten des Ceylon Tees.
Jede Sorte ist gesegnet mit ihrem eigenen unverwechselbaren Reiz, verführt und verwöhnt anspruchsvolle Gaumen, die ein reichhaltiges Angebot wünschen.

Von leicht bis stark, vollmundig bis mild – eine Tasse Ceylon Tee ist der Inbegriff der Feinheit.

NUWARA ELIYA,
veredelt

Dieser leichteste und raffinierteste Tee, der die Tasse der Kenner füllt, stammt aus den nebelumhüllten Bergen von Nuwara Eliya, die sich aus dem Zentrum der Insel erheben und sich über 1.800 Meter über dem Meeresspiegel erheben, wo die Morgenluft kühl und belebend ist und die Nächte kalt und von Frost berührt sind.
Nuwara Eliya ist die Champagner-Region des Landes, in der blumige Pekos gedeihen, die am besten ohne weitere Zugaben genossen werden.

UDA PUSSELLAWA,
ausgesprochen würzig

Diese Region ist zweifach gesegnet.
Die Monate Juni und September bringen nur Gutes, denn in dieser Zeit kommt der Südwest-Monsun:
eine kalte und trockene Zeit, die die Teesträucher zum Keimen der Blätter anspornen, aus denen ein mittelkräftiger rosiger Tee mit subtilem Charakter entsteht.
Daraufhin wird die Region nochmals gesegnet, nämlich zwischen November und lassen Sie alles 5 Januar, wenn der Nordost-Monsun Regen bringt und den Tee dunkler und kräftiger im Geschmack werden lässt und ihm noch mehr Aroma verleiht.

DIMBULA,
erfrischend weich

Zwischen Dezember und März ist es kühl und trocken. Doch dann öffnet sich der Himmel und zwischen Mai und September prasselt der Regen aufs Land.
Zwei verschiedene Klimazonen innerhalb eines Jahres bestimmen die Teeproduktion von Dimbula:
eine Vielzahl natürlicher Aromen mit einem Hauch von Jasmin, gewürzt mit Zypresse.
Der Tee zeigt nach dem Aufbrühen ein rötliches, goldenes Orange.
Sobald man ihn schmeckt, ist man überraschend, wie erfrischend weich der Geschmack ist.
Der als „high-grown“ definierte Tee ist wahrscheinlich der berühmteste Ceylon Tee überhaupt.

UVA,
exotisch

Es ist das Klima, das den Uva-Tee so wertvoll macht.
Das gebirgige Gelände ist beiden Monsunzeiten ausgesetzt – dem jährlichen Nordost- und dem Südwest-Monsun.
Doch wenn die Winde diese Klimazonen erreichen und um die hohen Berge heulen, blasen sie ganz ohne Feuchtigkeit – die Winde haben ihr Wasser zuvor schon in die tiefer liegenden Hügel ergossen.
Die Trockenheit verleiht dem Uva-Tee eine besonders konzentrierte Würze und einen ausgeprägten exotischen Geschmack.

KANDY,
vollmundig und geschmackvoll

Aus dieser Pflanze aus der Mitte des Landes, die in einer Höhe von 600 bis 1.200 Metern über dem Meeresspiegel angebaut wird, entstehen robuste vollmundige Tees.
Ideal für diejenigen, die ihren Tee stark und voller Würze lieben:
der perfekte Wecktee für den Wintermorgen oder wenn das Herz einen lebhaften Sprint braucht.

SABARAGAMUWA,
kräftig, scharlachrot und stilvoll

Doch Ceylon Tee gedeiht nicht nur in den Bergen sehr gut.
Die Region Sabaragamuwa, in niedrigerer Höhe gelegen, bietet einen Tee, der unübertroffen ist.
Das Klima ist auf freier Fläche heiß und schwül, doch dort feucht und kühl, wo das umgebende Laubwerk dicht steht. In dieser Umgebung entsteht ein trockenes Teeblatt mit einer dunklen, rötlich-schwarzen Färbung.
Das Ergebnis:
ein scharlachfarbener, vollmundiger, kräftiger Tee in Ihrer morgendlichen Teetasse.

RUHUNA,
dunkle, schlanke Töne mit kräftigen, reichen Noten

Vom Südwest-Monsun eingeregnet und von der tropischen Sonne erwärmt offenbart dieser Tee aus den tief gelegenen Gebieten der Insel seine prägnanten Farben. Seine Blätter haben eine ausgeprägte Schwärze und einen
würzigen, reichen Geschmack. Dieser Tee kann mit dem Besten konkurrieren, was der Rest der Insel Lanka zu bieten hat.
Aus dem Süden kommt ein Tee, der in seinem Timbre vollmundig und dessen Geschmack lebendig und kräftig ist.


Sorten und Blattgrade

SILVER TIPS

Die feinsten Knospen einer speziellen Sorte, die sich beim Trocknen samtig-silbrig verfärben.
Extrem selten und in der Regel vor Sonnenaufgang handverlesen sorgen sie für einen ausgesprochen sanft duftenden Aufguss.

OP – Orange Pekoe

Entgegen der weit verbreiteten Meinung bezieht sich Orange Pekoe auf die Blattgröße und nicht auf einen Geschmack.
Orangen Pekoe hat einen starken Duft und einen weichen Geschmack mit süßem Abgang.

FBOP – Flowery Broken Orange Pekoe

Dem Broken Orange Pekoe ähnlich, aber mit größeren Blättern.
Es handelt sich um einen groben halbblättrigen Tee mit einigen Spitzen für einen milden, aber geschmackvollen Aufguss.

BOP1 – Broken Orange Pekoe 1

Ein fein gedrehter Halbblatt-Tee, allgemein aus dem Tiefland stammend.
Er bietet einen einzigartig delikaten und malzigen Geschmack mit einem Nachgeschmack, der an Karamell erinnert.

PEKOE

Pekoe bezieht sich auf Tee, der aus den sich gerade entfaltenden Knospen des Teestrauchs hergestellt wird.
Reine Pekos sind fest in eine fast kugelförmige Form gerollt und benötigen bei der Herstellung äußerste Sorgfalt, weswegen sie teurer sind.

BOP – Broken Orange Pekoe

Eine beliebte Blattgröße und die wichtigste der gebrochenen Sorten.
Dieser Tee zieht schneller als Vollblattvarianten. Dabei entweicht eine Flüssigkeit, die das richtige Gleichgewicht zwischen Geschmack und Stärke entstehen lässt.

BOPF – Broken Orange Pekoe Fannings

Gleichmäßige schwarze Teeblattteilchen, die kleiner als der BOP sind, aber keine Spitzen haben. Sie stammen aus höher gelegenen Regionen.
Farblich leuchtend, kräftig im Geschmack und die meisten Charakteristika des BOP beibehaltend.
Ideal für Aufgussbeutel.

DUST 1 (Teestaub)

Kleinste Teeteilchen, die schnell ziehen und eine optimale Stärke, Farbe und Konsistenz aufweisen.
Er eignet sich am besten für kommerzielle Aufgüsse.

FBOPF EX.SP. - Flowery Broken Orange Pekoe Fanning Extra Special

Ein ganzblättriger schwarzer Tee, der wegen seiner Fülle an blattreichen langen Spitzen (Tips) eher teuer ist.
Ergibt einen exquisiten Aufguss mit einem milden Karamellgeschmack.

GOLDEN TIPS

Dieser Tee aus sehr seltenen hellgoldenen, samtigen ganzen Knospen ausgewählter Pflanzen hat einen sehr zarten Sud mit einem milden blumigen Bouquet.

FF1 – Flowery Fannings 1

Kurze drahtige Partikel, gemischt mit mittelgroßen gelockten Blättern und einigen Spitzen.

GUNPOWDER

Diesen grünen Tee gibt es seit dem 18. Jahrhundert. Sein Name geht darauf zurück, dass er sehr fest in kleine Kügelchen gerollt wird, die wie Munition alter Musketen anmuten.