Die Geschichte des Ceylon Tees - Ceylon Tea

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Die Geschichte des Ceylon Tees

James Taylor kam 1852 nach Ceylon und siedelte sich auf dem Loolecondera Estate, Galaha, an.
1867 begann er mit dem Aufbau seiner 7,5 Hektar großen Teeplantage auf dem Loolecondera Estate und legte damit den Grundstein für das, was für mehr als ein Jahrhundert zur größten Exportindustrie Sri Lankas werden sollte.
1872 wurde auf dem Landgut Loolecondera eine voll ausgestattete Teefabrik in Betrieb genommen.
1873 feierte der Ceylon Tee sein internationales Debüt, als dreiundzwanzig Pfund des von James Taylor produzierten Tees London erreichten.

In den 1880er Jahren wuchs die Teeproduktion in Sri Lanka rasch an. Bauern aus dem ganzen Land besuchten Loolecondera, um die Grundlagen des Anbaus und der Herstellung von Tee zu erlernen.
Bis Ende der 1880er Jahre hatten fast alle Kaffeeplantagen auf Tee umgestellt, da dieser als lukrativere Alternative angesehen wurde.
Mit der Entwicklung von Technologien wie dem Sirocco-Tee-Trockner im Jahr 1877 und 1880 mit der Teewalzmaschine war die kommerzielle Teeproduktion nun rentabel.
1883 fand mit Unterstützung der Handelskammer von Ceylon die erste von vielen öffentlichen Teeauktionen Colombos auf dem Gelände von Somerville & Co. statt.
1884 erfolgte der Bau der Central Tea Factory auf dem Fairyland Estate (Pedro) in Nuwara Eliya.

Im Jahr 1891 wurde Ceylon Tee auf den Londoner Teeauktionen zu einem erstaunlichen Preis von 36,15 LKR pro Pfund verkauft.
1892 starb James Taylor, der Pionier der Teeindustrie in Ceylon, im Alter von 57 Jahren.
1894 wurde die Colombo Tea Traders Association gegründet, gefolgt von der Gründung der Colombo Tea Brokers‘ Association im Jahr 1896.

In diesem Zeitraum verzeichnete die Produktion ein deutliches Wachstum.
Im Jahr 1899 wurden bereits fast 162.000 Hektar Land für den Teeanbau genutzt.

1915 wurde mit der Ernennung Thomas Amarasuriyas zum ersten Vorsitzenden der Planters‘ Association von Sri Lanka zu einem historischen Jahr.

Das Tea Research Institute wurde 1925 gegründet, um die Produktionstechniken zu verbessern und die Erträge zu maximieren.
Infolgedessen produzierte Sri Lanka bis zum Ende dieses Zeitraums
mehr als 100.000 Tonnen Tee, hauptsächlich für den Export.

1932 wurde das Ceylon Tea Propaganda Board gegründet, das
höhere Standards festsetzte, um den Export minderwertiger Tees zu verbieten.

1934 entdeckte man in Ceylon den größten Teestrauch der Welt, der vier Pfund Teeblätter an einem Tag lieferte.

1935 wurde Ceylon ein Gründungsmitglied des International Tea Market Expansion Board (ITMEB).

1940 gelang dem Tea Research Institute ein Durchbruch bei der Kontrolle der blattfressenden Teetortrix-Raupe.

Dies wurde möglich durch die absichtliche Verbreitung eines Parasiten, des Macrocentrus homonae, der aus Java eingeführt worden war.

1941 wurde M/s Pieris & Abeywardena, das erste ceylonesische Teehandelsunternehmen, gegründet.

1944 erfolgte die Gründung des Arbeitgeberverbandes, der Ceylon Estate Employers’ Federation.

1951 wurde auf Tee eine Ausfuhrsteuer erhoben.

Im Jahr 1955 begann der Anbau der ersten klonalen Teefelder.

Dies ist eine Methode zur Kontrolle der Pflanzenzüchtung, um die besten Teesorten zu produzieren.

Die State Plantations Corporation wurde 1958 gegründet.

Ab 1959 erfolgte die Erhebung einer Ad-Valorem-Steuer auf die auf den Colombo-Auktionen verkauften Tees.

Die allererste Produktionsstätte für Instant Tea wurde 1963 in Agarapathana vom deutschen Unternehmen Halssen & Lyon gegründet.

1965 wurde Sri Lanka schließlich zum weltweit größten Exporteur von Tee!
Zur Feier des 100-jährigen Bestehens von Ceylon Tea wurde 1966 die erste International Tea Convention abgehalten.

1971-72 verstaatlichte und übernahm die Regierung Sri Lankas privat geführte Teeplantagen.

1976 wurden das Sri Lanka Tea Board, das Janatha Estate Development Board und die Tea Small Holding Development Authority gegründet.
In diesem Jahr begann auch der Export von Teebeuteln.

Sri Lanka war offizieller Lieferant von Tee bei den Olympischen Sommerspielen in Moskau 1980 und bei den Commonwealth-Spielen in Brisbane 1982.

1981 begann Sri Lanka mit dem Import von Tee zum Mischen bzw. zur Weiterverarbeitung und für den Reexport.

Die Produktion und der Export von grünem Tee beginnen im Jahr 1982.

1983 wurde landesweit die Tee-Verarbeitungsmethode CTC (crush, tear and curl) eingeführt.

1992 wurde zum Gedenken an 125 Jahre Ceylon Tee in Colombo ein internationaler Kongress abgehalten.

Das Tea Research Board wurde gegründet.

Exportzölle und Ad-Valorem-Steuern wurden abgeschafft.

Staatlich geführte Teeplantagen wurden 1993 an den privaten Sektor zurückgegeben.

Im Jahr 1997 zählt der Teeexport aus Sri Lanka 250.000 metrische Tonnen.

Mit der Schließung der London Tea Auction im Jahr 1998 konzentrierte sich der Handel mit Ceylon Tea ausschließlich auf die Auktion in Colombo.

Ab 1999 schützt das Sri Lanka Tea Board das Löwenlogo als Emblem für 100 % reinen Ceylon Tee.

Im Jahr 2000 überstieg die Produktion von Ceylon Tea erstmals 300.000 Tonnen.

2001 erfolgte in einer alten Teefabrik in Hanthana, Kandy, die Einrichtung eines Teemuseums.

Im Jahr 2002 wurde die Tea Association of Sri Lanka gegründet.

Im Jahr 2008 erreichten die Exporteinnahmen durch Ceylon Tee die stolze Summe von 1 Milliarde USD.

wird{t1}Im Jahr 2011 erhielt das Sri Lanka Tea Board die erforderliche Zertifizierung für Ceylon Tee mit geografischen Angaben (GI), was bedeutet, dass nur Tee, der in zertifizierten Regionen der Insel produziert wird und strenge Qualitätsnormen erfüllt, als „Ceylon Tee“ vermarktet werden darf.

Dies war ein wichtiger Schritt zur Sicherung der Qualität und zur Verhinderung von Fälschungen.

Sri Lanka ist auch das erste Land, das als Produzent von ozonunschädlichem Tee anerkannt wurde.

Das Jahr 2017 ist das große Jubiläumsjahr: 150 Jahre Ceylon Tee.
Seit der Gründung der ersten kommerziellen Plantage durch James Taylor im Jahr 1867 hat die Teeindustrie Sri Lankas einen sehr langen Weg zurückgelegt.
Sie erwirtschaftet heute Exporterlöse von über 1 Milliarde USD und beschäftigt über 1 Million Bürger.